Wenn aus einer Idee ein Weitwanderweg wirdWie entsteht eigentlich ein hochalpiner Weitwanderweg? Dieser Frage widmete sich ein Vortrag von Kultur Amden im Gemeindesaal. Zu Gast war Gabi Aschwanden, Mitinitiantin und treibende Kraft hinter der Via Glaralpina.
Von Corina Büsser Die Via Glaralpina führt auf 19 Etappen rund um das Glarnerland. Auf rund 230 Kilometern und mit insgesamt rund 18'500 Höhenmetern im Auf- und Abstieg verbindet sie die vielfältigen Landschaften der Glarner Bergwelt – von grünen Alpen bis hin zu hochalpinen Regionen. Die Route führt dabei über bestehende Wanderwege, aber auch über rund 40 Kilometer neu erschlossene alpine Wegabschnitte. Mit Leidenschaft und Pinsel im Gepäck unterwegs Gabi Aschwanden erzählte im Gemeindesaal nicht nur von der Entstehung und den Herausforderungen dieser besonderen Route, sondern nahm das interessierte Publikum auch mit in ihre persönliche Bergwelt. Sie berichtete von Begehungen, der Suche nach geeigneten Wegführungen und den vielen Arbeiten, die hinter einem solchen Projekt stecken. Mit viel Leidenschaft und persönlichen Geschichten vermittelte sie, was die Via Glaralpina so besonders macht. Dass dabei auch ganz praktische Dinge eine Rolle spielen, zeigte ein besonderer Tipp aus ihrer Arbeit: Für das Bemalen der Wanderwegzeichen eignet sich – ganz nach Gabi Aschwanden – der Betty-Bossi-Pinsel am besten. Der Abend bot damit nicht nur spannende Einblicke in eine eindrückliche Wanderroute, sondern auch in die Menschen und die Leidenschaft, die hinter ihrer Entstehung stehen. Comments are closed.
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August 2026
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