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Leben und Sterben

5/6/2019

 

Was geschieht am Ende des Lebens? - Im Dialog mit Luzia Romagna
​

In der Bergkirche Amden fanden sich am 5. Juni 2019 rund vierzig Interessierte ein. Um ein uns alle betreffendes Thema zu vertiefen, mehr darüber erfahren und im Dialog bleibend, hat uns Luzia Romagna, herzlich, offen und einfühlsam über die Individualität der letzten Zeit der ihr anvertrauten Menschen berichtet.

Sterben ist unumgänglich, doch findet genau diese Lebensphase noch immer zu wenig Gehör, Offenheit, Selbstverständlichkeit, obwohl doch dieses endgültige Zeitfenster absolut mit uns verbunden ist. Von Luzia Romagna ermuntert über eigene Erfahrungen zu berichten sprudelten die Lebensgeschichten der Zuhörenden nur so. «Die Begleitung eines Angehörigen kann sehr wohl froh, erleichternd und unglaublich bereichernd sein, sobald wir das Geschehende voll und ganz akzeptieren und uns liebevoll darauf einlassen», so die Referentin. Zudem zeigt Luzia Romagna auf, inwiefern Palliative Care hilfreich sein kann, wenn die Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Jemanden liebevoll mit einem Mantel bedecken, bedeutet ihn zu beschützen und zu umsorgen. Patientinnen und Patienten wird eine ihrer Situation angepasste optimale Lebensqualität bis zum Tode gewährleistet und die nahestehenden Bezugspersonen werden angemessen unterstützt. Die Palliative Care beugt Leiden und Komplikationen vor. «Als Pflegefachfrau in einem mobilen spezialisierten Palliative-Care-Team lasse ich mich immer auf ein ganzes System ein, nämlich auch auf die Angehörigen dieser schwerkranken Menschen. Dazu kommen Kolleginnen von der Spitex, die Hausärzte, mit denen ich eng zusammenarbeite. »

Wir danken Luzia Romagna für Ihr brisantes, befreiend klärendes, bewegendes Referat. 
Zum Abschluss dieses bereichernden Abends, wurden bei einem feinen Apéro noch manche tiefliegenden Erlebnisse und Anliegen ausgetauscht und angeregt diskutiert.

Nachdenklich, glücklich, lebensfreudig kehren wir Heim um den nächsten Tag in Fülle zu geniessen.

Filmabend "Dem Tod ins Gesicht sehen"

15/5/2019

 

Filmabend "Dem Tod ins Gesicht sehen"

Stefan Haupt hat im Jahr 2003 einen Film über das Leben und Arbeiten von Elisabeth Kübler-Ross gedreht. Bekannt ist Kübler-Ross vor allem als Sterbeforscherin. Als Kind war sie oft in Amden – ihre Familie hatte im Arvenbüel ein Ferienhaus. Wohl auch deshalb hat die Gemeinde Amden sich an den finanziellen Kosten des Filmes beteiligt.
Es waren 14 Interessierte, die sich auf den Weg zum Kino im Haus am Fallenbach gemacht haben. Irene Meili hat sich intensiv mit dem Leben von Elisabeth Kübler-Ross auseinandergesetzt. Sie hat sich bereit erklärt, nach der Vorführung noch Fragen zu beantworten. Anschliessend an  den Film haben sich die Leute noch angeregt unterhalten.

13. Mitgliederversammlung 2019

8/4/2019

 

13. Mitgliederversammlung 2019

Am 8. April 2019 trafen sich die Mitglieder von Kultur Amden zur 13. ordentlichen Mitgliederversammlung. Die Versammlung fand im historischen Restaurant Flyhof im Fli statt. Die Präsidentin Rösli Ackermann begrüsste nach einem feinen gemeinsamen Abendessen die 39 Mitglieder im schönen Flyhof Keller. Marco Badilatti und Hannes Bühler sind aus dem Vorstand zurückgetreten und wurden verabschiedet. Beide dürfen sich nun Ehrenmitglied des noch jungen Vereins nennen. Als neues Vorstandsmitglied wurde Chris Bünck in den Vorstand gewählt.

Retter auf vier Pfoten

6/3/2019

 

Retter auf vier Pfoten

Am Abend des 6. März 2019 stellten Dani Bässler und Marco Scherrer mit ihren beiden Rettungshunden Sky und Rosi die Arbeit der Alpinen Rettung Schweiz vor. Der Vortrag fand im Café Löwen in Amden statt. Die spannenden Ausführungen reichten von der Organisation der Alpinen Rettung in der Schweiz über die Ausbildung der Hunde bis zu den vielfältigen Einsätzen im Winter und Sommer. Die Hunde werden immer dann eingesetzt, wenn Menschen in Lawinen oder im Gelände vermisst werden. Auf die feinen, hochspezialisierten Riecher der Vierbeiner kann trotz modernster Technik nicht verzichtet werden. Und so durften die anwesenden rund 40 Mitglieder und Gäste den interessanten Ausführungen horchen, Fragen stellen und haben von vielen Fällen gehört, in denen die Tiere den Menschen einen Dienst für Leben erwiesen haben.
Ein herzliches Dankeschön den beiden Hundeführern und ein starker Pfotendruck an Sky und Rosi für den Einsatz!
See & Gaster Zeitung 2019-03-20
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Fritz Zwicky – Das Glarner Universalgenie

9/2/2019

 

Besuch der Sonderausstellung zum 120. Geburtstag des Astrophysiker
​

Fritz Zwicky gilt in Fachkreisen als «Vater der Dunklen Materie». Er entdeckte und katalogisierte 123 Supernovae und besondere Galaxien und ihm gelang der «Erste Schuss ins Weltall», 1957. Viele nennen den Schweizer Astrophysiker im gleichen Atemzug wie Albert Einstein. Der kreative Vordenker betätigte sich auch als Raketenforscher, Alpinist, Morphologe und beriet die amerikanische Regierung, von welcher er als erster Ausländer die Freiheitsmedaille erhielt.

Zum 120. Geburtstag widmet das Museum Mollis diesem genialen Glarner-Bürger eine umfassende Sonderausstellung. Die Ausstellung bietet einen Einblick in das Leben und Werk von Fritz Zwicky. Kultur Amden besuchte die Ausstellung am 9. Februar 2019. Unser Mitglied Hanspeter Paoli hat die Ausstellung zusammen mit dem Präsidenten der Zwicky Stifung, Dr. Fred Stöckli, realisiert und führte die etwa 20 Besucher durch die interessante Ausstellung.

Comedy

10/11/2018

 

Schluss bei Kurzschluss

Von Rita Rüdisüli
Es braucht eine gute Mischung von Gleich- und Wechselstrom, Spannung, mehr Widerstand und viele Lämpli. So erklärt der begnadete Geschichtenerzähler Flurin Caviezel sein Programm Kurzschluss.
​Die Aula des Primarschulhauses in Amden ist voll am Samstagabend, 10. November 2018. Flurin Caviezel unterhält mit seinem Programm «Kurzschluss» noch viel besser, als von der Kultur-Präsidentin Rösli Ackermann angekündigt. «Ob die Geschichten wahr oder nicht wahr sind, sie sind verblüffend, hintergründig und mit viel Humor gewürzt», erklärt sie einleitend. Caviezel seinerseits ist erstaunt ob der heutigen Art der Menschen, die sogar nach verlorenen Wahlen und Tiefpunkten im Leben noch freundlich und glücklich sind (oder das zumindest behaupten). Verlieben ist ein Kurzschluss zwischen Kopf und Herz, erklärt er weiter. Die Hormone geraten für sechs Monate in Stress, dann geht es in Liebe über oder ist ganz aus. «Doch auch das ist in der Schweiz wohl kantonal geregelt», ergänzt er schmunzelnd. Seinen Berufsstand als freischaffender Kabarettist und Musiker erklärt er einfach: «Freischaffend heisst schaffen, wenn die andern frei haben!» Sein Freund Niculin darf auch in den Szenen von Kurzschluss nicht fehlen. Der BaldPensionär Niculin will einen Film drehen über Schellen-Örsli, Heidi und den GeissenPeter. Eines sei dabei bereits verraten: Der Film endet in einer Schneekanonenschlacht. Herrlich ist die Geschichte des Bauernsohnes, der als Legastheniker die Prinzessin zum Lachen bringt. Denn nur ein Wechselstabenverbuchsler kann die schunderwöhne Frau zum Lachen bringen und den Viegerschwater überzeugen. Mit dem Hinweis auf die 45° Nackenstarre der gestöpselten Handy-Benutzer tritt er in den digitalen Teil. «Früher kamen die Kinder heim, wenn sie Hunger hatten. Heute kommen sie, wenn der Akku leer ist.» In der Berghütte galt die erste Frage der Ankömmlinge früher dem Weg zum WC und heute dem WLAN Passwort. In Graubünden am schönsten? Ob in Italienisch, Englisch, Romanisch oder in seinem herrlichen Bündnerdialekt, der Komiker weiss sich gekonnt auszudrücken. Zudem begleitet er sich selbst mit seinem «Handörgeli», dessen Kauf eine eigene Geschichte wäre. Die alt bekannten Volkslieder dichtet er kurzerhand in eine moderne Version um. So wollen Ramseiers nicht mehr Grasen, sondern Gras haben und aus dem Buurebüebli wird Bauer, ledig, sucht. Der Bündner Morgagschichta-Erzähler freut sich über die Singkünste des Publikums und verrät, dass er bei der Fahrt nach Amden unsicher wurde, ob es wirklich in Graubünden am schönsten sei. Bei der Zugabe verweist er auf seine Morgengeschichte von Niederurnen und seinen Skitourenkollegen Werner, der sich als Kind über die Wetterprognosen ärgerte. Denn dort war oft von «Schnee bis in die Niederurnen» die Rede. Darum ist in der Geschichte endlich auch einmal von «Amda» und den Ammlern die Rede.

Herbstmarkt 2018

13/10/2018

 

Herbstmarkt 2018

31 Geissen zeigten sich an der Geissschau in Amden von ihrer schönsten Seite. An den Marktständen wurde fleissig angepriesen, degustiert und eingekauft.
Klein, aber fein ist der Ammler Herbstmarkt. Und aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Am Samstag war es für einmal sogar so warm, dass Jacken zum Schnäppchenpreis nur schwer an die Frau zu bringen waren. Dafür tummelten sich auf dem kleinen Green, mit dem der Golfclub für den Golfplatz im Arvenbüel warb, schon zahlreiche Kinder und versuchten, die ersten Bälle zu versenken. Noch beliebter war bei den Kleinen die Hüpfburg. Ringelblumen- und Gänseblümchensalben gab es bei Bettina, selbst gemachte Confitüre bei Mägi. Wers lieber pikant mochte, der ging zum Fischchusperli-Stand oder knabberte bei der Musikgesellschaft an einem Chnoblibrot. Die Asylsuchenden aus der Bergruh backten auf dem Marktplatz orientalisches Fladenbrot. Reissenden Absatz fanden der Alpkäse der Familie Jöhl und der Wildpfeffer, zubereitet von Eggli-Franz. Die Alpwirtschaft «Strichbode» warb mit Galloway-Fleisch.
Feine Kuchen fanden die Marktbesucher beim Familientreff und Elektro B bot farblich assortierte Wisch- und Geschirrtücher. Im Schatten der Bäume meckerten 28 Geissen und drei Geissböcke um die Wette. Zu den Gemsfarbigen und Toggenburger Ziegen gesellten sich eine Burengeiss und ein paar Bündner Strahlengeissen. Ein Experte begutachtete und bewertete die Tiere.

Dixie mit Herz

4/10/2018

 

Hot Hermits – Dixie mit Herz

Der Kultur Verein Amden lud zu diesem Anlass mit fröhlicher Musik. Die Dixieland Band „Hot Hermits“ (heisse Eremiten) aus Einsiedeln feiert dieses Jahr ihr 25 jähriges Jubiläum. Die Hot Hermits sind echte Amateure, die Musik lieben, aber nicht von ihr leben müssen. Gemeinsam ist ihnen die Leidenschaft für fröhlichen Dixieland Jazz.

Bad RagARTz ​2018

15/9/2018

 

Europas grösste Skulpturenausstellung unter freiem Himmel

Die Schweizerische Triennale der Skulptur „Bad RagARTz“ ist ein Gesamtkunstwerk mit einem sehr grossen Erfolg. Fernab von starren, musealen Grenzen hat die Kunst die Menschen erreicht und den isolierenden Elfenbeinturm eines Museums verlassen. Etwa 80 Kunstschaffende aus verschiedenen Ländern werden die Ausstellung zu einer einzigartigen Konfrontation zwischen Menschen und Natur und Kunst machen. Die Ausstellung ist nicht nur für Kunstfreunde, sondern auch für Familien mit Kindern attraktiv. Unser Mitglied Werner Zemp stellt einige seiner Werke in Bad Ragaz aus. Er führte die Mitglieder durch einen Teil der Ausstellung.

kunstspinnerei'18

26/8/2018

 

Ausstellungsbesuch der kunstspinnerei'18

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