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Rudolf Gmür Amden

22/7/2018

 

Museumsbesuch und Hausführung Vorderächeren

Nach einer Einführung/Präsentation durch den Aussteller, Enkel und Namensvetter Nick Gmür über die künstlerische Hinterlassenschaft von Rudolf Dominik Gmür und den Familienbesitz „Gmür“ auf Vorderächern-Amden gingen die zahlreichen Mitglieder von Kultur Amden durch die Ausstellung im Museum Amden. Die Ausstellung zeigt eine kleine repräsentative und spezielle Auswahl an Zeitzeugnissen, die den Bühnenakteur, den Maler und den neugierigen Tausendsassa in ein spannendes Licht rückt. Anschliessend fand ein geführter Rundgang durch das alte, denkmalgeschützte Wohnhaus im Vorderächer statt. Das Haus, welches im Familienbesitz der Erben Gmür steht. Peter Zünd beschäftigt sich zurzeit mit der Instandstellung der Orgel und des Hammerklaviers im „Saal“. Er gehört zu einem Familienzweig „Gmür“, der vor 65 Jahren ausgekauft worden ist. Peter Zünd hat zum Abschluss auf der Heimorgel ein Stück vorgespielt.

Präsentation von Nick Gmür
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Vortrag und Präsentation mit Thomas Kleiber

14/6/2018

 

Von Wetter, Unwetter und Klima – und der Kunst der richtigen Vorhersage

Der „SRF-Wetterfrosch“ erklärte Wetterphänomene, weihte in die Geheimnisse der Wettervorhersage ein und machte Überlegungen zum Klima und dem allgegenwärtigen Klimawandel.

Anna Göldi Museumsbesuch

25/5/2018

 

 Museumsbesuch im Anna Göldi Museum in Ennenda

Dr. Walter Hauser führte die Mitglieder von Kultur Amden durch die neue, eindrucksvoll gestaltete Ausstellung, deren Herzstück der Göldi- Prozess im Jahr 1782 ist. In Wort und Bild treten die Hauptfiguren des letzten Justizfalles in Erscheinung, der als letzter Hexenprozess und Justizmord in die Geschichte einging. Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur und Rehabilitierung. Auf der anschliessenden Stadtführung erlebten wir die Spuren von Anna Göldi.

Anna Göldi Filmabend

16/5/2018

 

Filmabend Anna Göldi - letzte Hexe

Anna Göldi war die letzte Frau, die in Europa durch ein ordentliches Gericht als Hexe verurteilt und am 18. Juni 1782 in Glarus hingerichtet wurde. Sensibel wurde die erschütternde Geschichte einer kraftvollen Frau, die ungewollt an einer verlogenen Ehr- und Sittenmoral gekratzt hat, verfilmt.
Eindrücklich sind die gewaltigen Landschaftsaufnahmen an Originalschauplätzen im Kanton Glarus. Der Film ist ein überzeugendes Portrait des 18. Jahrhunderts, mit grosser Liebe zum Detail und Einfühlung in diese Zeit. Ein grosses Dankeschön für die Gastfreundschaft geht an Mia Stauber und Reinhard Nesper.

Wanderung

14/4/2018

 

Chappeliweg - auf altem und spektakulärem Weg nach Amden
​

Von André Guntern, Baar und Arvenbüel ​
Mit der Frühlingswanderung wollte KulturAmden seinen Mitgliedern und Interessierten den Chappeliweg näherbringen. So konnte Thomas Angehrn an einem schönen Samstag im April beim Lenirank eine grössere Gruppe begrüssen. Angehrn erklärte, dass der Chappeliweg die alte Wegverbindung zwischen Weesen und Amden war. Von der ursprünglichen Wegsubstanz sind aber nur noch kurze Abschnitte beim Hinterberg übrig geblieben. Doch diese haben es in sich, wie sich im Laufe der Exkursion noch zeigen sollte. Der Start des Chappeliwegs befindet sich bei Grappen, dort wo der Wanderweg von der Strasse abzweigt. Das erste Teilstück ging durch die blühende Wiese talwärts dem Wald entgegen. Bei einer Wegbiegung öffnet sich das Panorama unvermittelt und gibt den Blick auf den Walensee und Weesen frei. Der Weg ist rund zwei Meter breit und die talseits platzierten Quadersteine markieren die ausgesetzte Kante über dem felsigen Abgrund. Beim nächsten Halt etwas weiter unten machte Angehrn auf einen Gedenkstein am Wegrand aufmerksam. Darauf sind ein schwach erkennbares Kreuz, die Initialen DIFP und die Jahreszahl 1669 eingemeisselt. Der sogenannte «Herrenstein» soll der Überlieferung nach an Pfarrer Johannes Frischherz aus Amden erinnern. Er soll an dieser Stelle auf dem Weg nach Amden offenbar vom Pferd gestürzt und tödlich verunfallt sein. Angesichts des steil zum Walensee abfallenden Geländes kann man sich gut vorstellen, dass an dieser Stelle ein Misstritt verheerende Folgen haben konnte. Weiter ging es über eine treppenartige Pflästerung talwärts. Dass sich dieser Abschnitt in so gutem Zustand befindet, hat man einer Gruppe von Lehrlingen der AXA Winterthur zu verdanken, die den Weg im Herbst 2017 unterhalten und ausgebessert haben. Hier wurde auch ersichtlich, weshalb der Chappeliweg im Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS) aufgeführt ist. Wegen der gut erhaltenen ursprünglichen Bausubstanz und der besonderen geschichtlichen Bedeutung wird er sogar als von nationaler Bedeutung eingestuft. Als Thomas Angehrn in die Runde fragte, wer den Chappeliweg nicht kenne, gingen fast alle Arme in die Höhe. Auch alt eingesessene Ammler hatten zwar schon davon gehört, den Weg aber bisher noch nie begangen. Chappeli? Schliesslich musste Thomas Anghern natürlich die Frage beantworten, weshalb der Chappeliweg denn so heisse. Dies komme daher, dass auf dem kleinen Felskopf beim Parkplatz oberhalb der zweiten Strassengalerie offenbar früher eine kleine Wegkapelle oder Rasthütte stand, wo die Träger eine Pause einlegen konnten. Von diesem Gebäude existieren heute aber höchstens noch wenige Fundamentmauern. Die Gruppe besuchte schliesslich diesen Punkt, der einen atemberaubenden Tiefblick auf den See bietet. Es folgte der wohl spektakulärste Wegabschnitt, der nur in kleinen Gruppen begangen werden konnte. Der Weg wurde hier ursprünglich aus dem Fels gehauen und führt um den Felskopf in die Tiefe. Er endet abrupt unterhalb der Galerie. Bis im Jahr 1882 Die Weiterführung – eventuell ähnlich einem «stiebenden Steg» – ist wahrscheinlich beim Bau der ersten Strasse 1882 zerstört worden. Dies wird auch durch den am Wegende in den Fels gemeisselten Hinweis «ALTER FUSSWEG BIS 1882 NACH AMDEN» belegt. Die Gruppe machte sich schliesslich auf den Rückweg, wählte aber eine andere Linienführung, und zwar die direkte Verbindung von der unteren Strasse zum Portrank hinauf. Über hunderte von Treppenstufen ging es in einem weiten Bogen bis zum Klettergarten steil den Hang hinauf. Die Überwindung des Felsbandes beim Hinterberg erforderte für die damalige Zeit wohl einen grossen Aufwand: die nach Osten führende Querung des Felsbandes beginnt mit einem an die Felsen angelehnten Treppenaufgang, der sich talseits auf eine hohe Bruchsteinmauer stützt. Bergseits wurde der Fels halbgalerieartig ausgebrochen. Die sichtbaren Bohrlöcher lassen vermuten, dass dieser Abschnitt weniger alt ist, als der untere Chappeliweg und in Zusammenhang mit dem Bau der Strasse als Abkürzung für Fussgänger erstellt wurde. Oberhalb des Felsbandes nahm die Gruppe den letzten Abschnitt des doch recht anstrengenden Treppenweges bis zum Portrank in Angriff. Zum Abschluss wies Thomas Angehrn noch darauf hin, dass Amden über einen zweiten historischen Weg von nationaler Bedeutung verfüge: Ein Abschnitt des Wanderweges zwischen Betlis und Amden ist zwischen Schöpfsack und Gadmen noch als Hohlweg mit beidseitigen Bruchsteinmauern erhalten geblieben. Die Exkursionsteilnehmer bedankten sich bei Thomas Angehrn für die lehrreiche Führung an diesen spektakulären und geschichtlich sehr interessanten Ort. Es ist zu hoffen, dass der Chappeliweg auch weiterhin begangen und unterhalten wird, um ihn als einzigartiges Dokument der Wegbaukunst aus vorindustrieller Zeit zu erhalten.

12. Mitgliederversammlung 2018

12/3/2018

 

12. Mitgliederversammlung 2018

Vor der Versammlung genossen die meisten Anwesenden ein fakultatives Nachtessen unter dem Motto „Wien verzaubert – leicht und beschwingt“
 mit bekannten Operettenmelodien ab alten Langspielplatten, gesungen u. a. von Margrit Opawsky, Ehefrau des Albert Böni, welcher seinen ganzen Nachlass 2005 seiner Heimatgemeinde Amden vermachte. Dank der daraus entstandenen Stiftung Albert Böni-Opawsky entstanden in Amden das
Geschäftshaus „Löwen“ mit Café/Bäckerei/Konditorei sowie die Alterssiedlung „Rosengärtli“. Anschliessend wurden die jährlichen Traktanden behandelt.

Mike Müller

6/1/2018

 

Einer wird Gemeindepräsident – und stürzt ab 

Schauspieler, Autor und Komiker Mike Müller lud in Amden zur Bürgerversammlung – und rund 330 Bürger – Zuschauer natürlich – kamen. Die «Gemeindeversammlung» hätte spannender nicht sein können. von Gabi Heussi Bis auf den letzten Platz war der Saal in Amden gefüllt, als Komiker Mike Müller als Gemeindepräsident Raoul Furrler eintrat. Von hinten rollte er in seinem Stück «Heute Gemeindeversammlung» das Feld auf, sprach auf die Parteilinientreue an und auf andere wichtige Anliegen. Und er forderte die Bürger auf, sich für öffentliche Ämter zu engagieren. Aber «übermotivierte Bürger eignen sich nicht für die Politik.» Sein eigener Werdegang zum Gemeindepräsidenten startete mit einer Straftat. Um nicht angezeigt zu werden, musste er damals während mehrerer Jahre als Stimmenzähler an der dorfeigenen Bürgerversammlung amtieren. Nach kurzer Zeit passte er bei knappen Wahlergebnissen die Zahlen in seinem Sinne an. Als der Schwindel aufflog, offerierte ihm der damalige Gemeindepräsident einen Handel: Furrler solle als Gemeinderat kandidieren, um wiederum einer Strafanzeige zu entgehen. Der junge Furrler kandidierte und wurde prompt gewählt. Der nächste Schritt war das Gemeindepräsidium. Was dann an der Gemeindeversammlung passierte, erzählte er in Amden. Schlüpft in jede Rolle Traktandum vier ging mit einer intensiven Diskussion über subventionierte Kindergeburtstage los. Müller sprintete über die Bühne und wurde zur engagierten Mutter, die dieses Anliegen vorbrachte. Ohne Kleiderwechsel, Lippenstift oder veränderte Frisur war die Dame trotzdem leicht zu erkennen: an Müllers Körpersprache. Auch der an jeder Gemeindeversammlung präsente Dauernörgler und Verhinderer sass in den Reihen und versuchte, alles und jedes zu verhindern. Was ihm zum Teil auch gelang. In waschechtem Walliser Dialekt warb Furrler für den Vertrag mit einem Ferienlagerhaus im Wallis. Als hemdsärmeliger Muotitaler setzte er sich für ein einfaches Lagerhaus im Muotital ein. Gnadenlos zeichnete der Komiker auch die Einbürgerungsgeschichte des Serben Stojadinovic nach, der zum Leidwesen des Gemeindepräsidenten lupenreines Berndeutsch sprach. Der berndeutsche Serbe wurde von den Anwesenden mit nur einer einzigen Gegenstimme eingebürgert. Natürlich kam die Gegenstimme vom ewigen Verhinderer. Abruptes Ende Höhepunkt und Absturz bedeutete für den Gemeindepräsidenten an der denkwürdigen Versammlung der Antrag für eine Fusion mit der Nachbargemeinde. Diskret darin verpackt eine kleine Zonenplanänderung. Furrler versprach mit dieser Zonenplanänderung die Ansiedlung eines finanzstarken Formel 1 Fahrers, der pauschal besteuert werden könne. Dieser würde neben dem finanziellen Aspekt auch unzählige andere Vorteile, wie zum Beispiel eine Autogrammstunde für Gemeinderat und Oberstufe, ins Dorf bringen. Nörgler Abegglen betrat die Bühne und zeigte auf, welche Nachteile durch Fusion und Umzonung der Gemeinde entstehen würden. Dabei deckte er Verstrickungen des Gemeindepräsidenten auf. Dieser wiederum schonte seine Gemeinderatsmitglieder nicht mehr, plauderte Spielschulden und andere Unschönheiten aus. Kurz bevor ihm der Kragen platzte, stellte er die Vertrauensfrage. «Und das hätte ich nicht tun sollen», schilderte Furrler, alias Mike Müller, das Ende seiner Politkarriere. Er wurde abgewählt. Neuer Gemeindepräsident wurde der neue Stimmbürger mit dem breiten, berndeutschen Dialekt. Zur Fusionsgeschichte von Amden äusserte sich Müller ebenfalls: «Mit Weesen und Schänis hats nicht geklappt – vielleicht fusioniert ihr irgendwann mit St.Gallen. Dann würde auf der Ortstafel stehen: St.Gallen – Ortsteil von Amden».

Amden persönlich mit Richi Bolt

5/12/2017

 

Amden persönlichh: Richi Bolt

​In der Veranstaltungsreihe Amden persönlich wurde der Unternehmer und Bergsteiger Richi Bolt interviewt. Im Gespräch mit Thomas Angehrn von Kultur Amden erzählte Bolt über die Herausforderungen am Berg und begeisterte das Publikum mit seinen Erzählungen über das Bergsteigen. Den Auftakt machte der Jodelklub Bergfriede, in dem Bolt, seit einigen Jahren Mitglied ist. Zum Schluss wurde ein Apéro angeboten. Die Veranstaltung in der Aula des Schulhauses war einmal mehr so gut besucht, dass der Raum erweitert werden musste. Ein voller Erfolg.

Clown Pic

18/11/2017

 

Komische Knochen

Richard Hirzel - So heisst Pic mit bürgerlichen Namen nach und dessen Künstlername übrigens von keinem geringeren abgeleitet ist als vom berühmten Pic-asso! Das Publikum durfte Pic, der einst vom Profifussball träumte, zu unserem Glück aber Künstler geworden ist, für einmal nicht als Pierrot, Pantomimen oder Clown, sondern vorab als Autor seines vor etwa drei Jahren erschienen Buches „Komische Knochen“ erleben.
Einer von Pics Berufskollegen hat einmal gesagt: „Wir verwenden Zeit und Energie, um neben unserer Muttersprache noch weitere Sprachen zu lernen. Fremdsprachen müssen nicht gelernt werden, aber wir kommen weiter, wenn wir sie beherrschen... Es ist unerklärlich, warum wir nie die Zeit haben, unsere Primärsprache, nämlich die Sprache unseres Körpers, zu verbessern.“ Diese Worte stammen vom unvergesslichen Pantomimen Samy Molcho. Noch näher an das Thema heran führt der berühmte zenbuddhistische Lehrer Eugen Herrigel in seinen Hinweisen über japanische Schauspielkunst, wenn er erklärt, worum es bei dieser geht und was den Zuschauer in seinen Bann zieht. Denn sie stützt sich nicht auf die Macht des Wortes, sondern auf das Schweigen und verhaltene Bewegungen, um uns so den Geist, die Gefühle, die Stimmungen hinter den Erscheinungen zu erschliessen. Bei einem ebenfalls weltbekannten Pädagogen für Körpersprache, Schauspiel und Pantomime, dem Franzosen Jacques Lecoq, hat Pic vor über 40 Jahren denn auch sein anspruchsvolles Handwerk erlernt: an dessen Ecole Internationale de Théâtre in Paris. In deren Mittelpunkt stand, angelehnt an uralte Praktiken der darstellenden Kunst wie der Commedia dell’arte, die Bildung des „sprachlosen“ körperlichen Ausdrucks. Zu ihren Schülern gehörten auch andere erfolgreiche Schweizer Künstler wie Christoph Marthaler oder Mummenschanz, so wie 20 Jahre früher Dimitri beim Pantomimen Marcel Marceau.
Geboren wurde Richard Hirzel 1949 in Kreuzlingen am Bodensee als jüngstes Kind eines Kunstmalers und einer Schneiderin, und aufgewachsen ist er in St. Gallen.  Bereits als 17-Jähriger trat Pic als Pausenfüller auf und mit 20 Jahren brachte er zusammen mit seinem Bruder Fritz, einem Journalisten und Schriftsteller, sein erstes Programm mit Pantomimen und Clownnummern in der Kellerbühne St. Gallen heraus. Von 1972-74 liess er sich an Lecoqs Schule ausbilden, erarbeitete dann sein zweites Programm und ging damit durch mehrere Länder auf Gastspielreisen. Als politisch engagierter Künstler gründete er 1975 als Bürgerinitiative zur Erhaltung des abbruchgefährdeten Dammquartiers beim Klosterviertel der Gallusstadt den Volkszirkus „Pic o Pello“ mit 100 Mitwirkenden. 1977-78 folgte mit „Le Grand Gogo“ sein nächstes Programm, das ihn u.a. an die Berliner Festwochen und auf eine Afrikatournee brachte.  
Den grossen Durchbruch schaffte Richard Hirzel 1980, als er in den damals kriselnden deutschen Zirkus Roncalli berufen wurde, dem der Schweizer Kabarettist Emil finanziell unter die Arme griff und dem Pic als Artist zu einer langen Blüte verhalf. Während der Saison 1983 und 1991 war Pic als Clown mit dem Zirkus Knie unterwegs. Dazwischen und nach dieser Zeit entstanden weitere abendfüllende Programme und gastierte er damit in vielen europäischen Städten und bekannten Theaterhäusern - so in den Kammerspielen München und Hamburg und im Wintergarten Berlin. 2001 und 2002 wurde Pic mit 700 Vorstellungen zum eigentlichen Zugpferd im Jubiläumsprogramm des Zirkus Roncalli. Nicht vergessen seien sein Mitwirken an internationalen Zirkus- und Clownfestivalen sowie seine Arbeit als Filmemacher, Maler, Buchautor.
Der Abend mit Pic hat überrascht, beflügelt und verzaubert.

Herbstmarkt 2017

7/10/2017

 

Allerlei Feines am Herbstmark

Von Cornelia Rutz
Von Alpkäse bis Fladenbrot Am Herbstmarkt im Dorf trifft sich die ganze Bevölkerung, es wird probiert, degustiert und natürlich gekauft. Die Auswahl ist vielfältig, über den ganzen Markt findet man mit viel Liebe selbst hergestellte, natürliche Produkte.
Die Geschäfte sind an diesem Tag nah bei ihren Kunden. Garage Gmür hat eine Palette von Spielzeugtraktoren aufgestellt, die jedes Kinderherz höher schlagen lässt. Beratung gibt es vor Ort und Neuheiten werden präsentiert. Das Hallenbad verkauft mit lockenden Rabatten Eintritte für Hallenbad oder Sauna, auch Aquafit Abos finden Käufer. Der Molkistand bietet unter anderem feinen Ziger zum Probieren an. Bei Metzgerei Laternser hat man die Qual der Wahl und darf verschiedene geräucherte Spezialitäten probieren. Elektro Bischofberger bietet ein hochwertiges Panorama Brotmesser an. Als scharfe Zacken erkennt man die gegenüberliegende Bergkette. So macht doch Brotschneiden noch mehr Freude. Sportliche Bekleidung, die funktionell und warm hält, ist beim ACE Stand erhältlich. Vom Stand des Schänner Becks duftet es herrlich nach Steinofenbrot und Süssem. Wollsocken oder Alpkäse? Kulinarisch gibt es für jeden etwas, die Fischknusperli von Silvio finden reissenden Absatz. Die Torten-Auswahl des Familientreffs ist grossartig; dazu gibt es Kaffee. Wer bei der Musikgesellschaft genau zielt, muss auch fangen können, denn der Mohrenkopf kommt tief geflogen. Die Asylsuchenden aus der Bergruh bieten frisches Faldenbrot an und haben allerlei nützliche Dinge zum Verkauf hergestellt. Der Alpkäse von Oberbütz darf gleich vor Ort bei Käser Fridli probiert werden. Auch die Honigernte von Clemens Angehrn findet grossen Anklang bei den Marktbesuchern. Mägi Büsser hat für jeden Geschmack eine Konfitüre, stundenlanges Pflücken der Zutaten ist für sie selbstverständlich. Bettina Gmür hat viele nützliche und wirksame Salben für allerlei Beschwerden selbst hergestellt und gibt kompetent Auskunft. Irene Büsser strotzt vor Ideen und verkauft modische Accessoires. Martina Büsser überrascht einmal mehr mit ihrer Kreativität, die herbstlichen natürlichen Arrangements finden reissenden Absatz. Weihnachtliches aus Holz gibt es vom Sell bei Claudia Thoma. Tochter Burgi hat ihren Stand gleich daneben. Bei ihr findet man alles fürs Neugeborene: Vom Lätzchen übers Käppchen bis zum modischen Strampler im Edelweisslook.
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