Museumsbesuch und Hausführung VorderächerenNach einer Einführung/Präsentation durch den Aussteller, Enkel und Namensvetter Nick Gmür über die künstlerische Hinterlassenschaft von Rudolf Dominik Gmür und den Familienbesitz „Gmür“ auf Vorderächern-Amden gingen die zahlreichen Mitglieder von Kultur Amden durch die Ausstellung im Museum Amden. Die Ausstellung zeigt eine kleine repräsentative und spezielle Auswahl an Zeitzeugnissen, die den Bühnenakteur, den Maler und den neugierigen Tausendsassa in ein spannendes Licht rückt. Anschliessend fand ein geführter Rundgang durch das alte, denkmalgeschützte Wohnhaus im Vorderächer statt. Das Haus, welches im Familienbesitz der Erben Gmür steht. Peter Zünd beschäftigt sich zurzeit mit der Instandstellung der Orgel und des Hammerklaviers im „Saal“. Er gehört zu einem Familienzweig „Gmür“, der vor 65 Jahren ausgekauft worden ist. Peter Zünd hat zum Abschluss auf der Heimorgel ein Stück vorgespielt.
Von Wetter, Unwetter und Klima – und der Kunst der richtigen VorhersageDer „SRF-Wetterfrosch“ erklärte Wetterphänomene, weihte in die Geheimnisse der Wettervorhersage ein und machte Überlegungen zum Klima und dem allgegenwärtigen Klimawandel.
Museumsbesuch im Anna Göldi Museum in EnnendaDr. Walter Hauser führte die Mitglieder von Kultur Amden durch die neue, eindrucksvoll gestaltete Ausstellung, deren Herzstück der Göldi- Prozess im Jahr 1782 ist. In Wort und Bild treten die Hauptfiguren des letzten Justizfalles in Erscheinung, der als letzter Hexenprozess und Justizmord in die Geschichte einging. Hexenwahn, Netzwerk der Macht, Aufklärung, Publizistik, Erinnerungskultur und Rehabilitierung. Auf der anschliessenden Stadtführung erlebten wir die Spuren von Anna Göldi.
Filmabend Anna Göldi - letzte HexeAnna Göldi war die letzte Frau, die in Europa durch ein ordentliches Gericht als Hexe verurteilt und am 18. Juni 1782 in Glarus hingerichtet wurde. Sensibel wurde die erschütternde Geschichte einer kraftvollen Frau, die ungewollt an einer verlogenen Ehr- und Sittenmoral gekratzt hat, verfilmt.
Eindrücklich sind die gewaltigen Landschaftsaufnahmen an Originalschauplätzen im Kanton Glarus. Der Film ist ein überzeugendes Portrait des 18. Jahrhunderts, mit grosser Liebe zum Detail und Einfühlung in diese Zeit. Ein grosses Dankeschön für die Gastfreundschaft geht an Mia Stauber und Reinhard Nesper. Chappeliweg - auf altem und spektakulärem Weg nach Amden |
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August 2026
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