7. Mitgliederversammlung 2013Unsere Präsidentin Kathrin Bischofberger konnte nahezu 40 Mitglieder in der Sonne begrüssen. Nach den Traktanden, Wahl von 2 Stimmenzählern, Protokoll, Jahresbeiträge liess der Archivar Hannes Bühler die Anlässe von 2012 mit einer Power Point Präsentation nochmals aufleben. Die Anlässe waren auch dieses Jahr ein grosser Erfolg, vor allem dank Otto Meyer-Amden.
Im zweiten Teil des Abends informierte unser Kurator, Hanspeter Paoli über die vergangene Ausstellung Otto Meyer-Amden, die vom 14. Juli bis 4. November 2012 dauerte. Ueber 1000 Besucher bestaunten die Werke des grossen Künstlers. Grossartig auch die Jahresrechnung, die bei dem für Kultur Amden riesigen Budget von F. 170.000.- sogar mit einem kleinen Gewinn abschloss! Grossartig auch die Leistungen aller Mitwirkenden – ein unvergessliches Erlebnis !! Informativer Schlussbericht über die Ausstellung: à siehe Website von Kultur Amden - Archiv - Anlässe 2013 - Jahresversammlung 2013 - Otto Meyer-Amden im 2012 – Schlussbericht. Herbstmarkt am 13. OktoberKultur Amden wartete auch im 2012 mit einem Doppelstand auf. Bücher, Kuchen, feine Natursirups von Erika und Getränke warteten auf Gäste. Die Bratwürste von Wisi waren einmal mehr der Renner; über 120 Stück gingen weg. Etliche Besucher trugen Kleider wie vor 100 Jahren.
Design – Objects – Reliefbilder von und mit Werner Zemp am 6. Mai und 6. JuniWerner Zemp hat sich als herausragender Produkte- und Industriedesigner einen Namen gemacht.
Seine Kreationen wurden zu praktischen Alltagsgegenständen, die jeder fast täglich antrifft oder gar selbst gebraucht. Zemps bekannteste Kreationen, der Abfallhai und die Kaffeemaschine Jura IMPRESSA, wurden 2006 mit dem Design-Oskar ausgezeichnet. Nun geniesst er die Zeit in Amden und widmet sich vermehrt der Kunst. Auf riesiges Interesse stiess sein Vortrag „Design und Designverständnis im Wandel der Zeit“ im Museum Amden. Den mehr als 50 Anwesenden erklärte Werner Zemp in sehr verständlicher Art und mit einer eindrücklichen Präsentation, wie Design entstanden ist und welche Vorreiterrolle dabei die Architektur spielte. Im Anschluss führte uns Werner Zemp durch die Ausstellung seiner Kunstwerke. Museumsbesuch Stadtmuseum Rapperswil-Jona am 22. AprilDas Stadtmuseum Rapperswil-Jona wurde umfassend saniert und öffnete im Frühjahr seine neuen Pforten in einem Teil einer kleinen Burganlage. Der architektonisch interessante Ergänzungsbau JANUS bildet das neue Herzstück des ehrwürdigen Museums. Leider interessierte dieser Anlass nur wenige Mitglieder.
Besuch des Museums zu Allerheiligen, Schaffhausen am 2, MärzEinen Tag nach dem Film besuchten 7 Mitglieder von Kultur Amden die Ausstellung „Sonnenhut und Engelwurz – Heilen, Lieben und Morden mit Pflanzen“. Das berühmte Buch von Hildegard von Bingen über Heilpflanzen war auch in einer Vitrine zu sehen. Durch die Ausstellung führte der Kurator Dr. Urs Weibel. Er zeigte uns verschiedene Pflanzen, aus denen entsprechende Salben, Pulver oder Tinkturen hergestellt werden für die Apotheken und Drogerien. Wir durften an jeder Pflanze riechen, was immer spannend war.
Film – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (1098-1179)Am 1. März organisierte Kultur Amden einen Kinoabend im stimmigen Haus am Fallenbach (ehemals Solreal). Nach einer Einführung durch Erika Schärer fesselte uns das einfühlsame, intensive Porträt einer außergewöhnlich begabten, mutigen und visionären Frau aus dem 12. Jahrhundert. Hildegard von Bingen gründete im Jahr 1150 das Frauenkloster Rupertsberg in der Nähe von Bingen am Rhein. Sie wirkte als Äbtissin und Heilkundige, sie komponierte und schrieb ihre bis heute berühmten Bücher nieder. Ihr Buch über die Wirkung von Kräutern ist weltberühmt.
6. Mitgliederversammlung 2012Nach den Traktanden Begrüssung, Wahl von 2 Stimmenzählern, Protokoll, Jahresbeiträge liess der Archivar Hannes Bühler vor 33 Mitgliedern die Anlässe von 2011 mit einer Power Point Präsentation nochmals aufleben. Die Anlässe waren auch dieses Jahr ein Erfolg.
Wisi Thoma stand Kultur Amden seit Beginn als Präsident vor und trat nun zurück. Mit grossem Applaus wurde seine Arbeit gewürdigt. Einstimmig darf er sich nun Ehrenpräsident nennen. Für den Verein war es eine grosse Freude, dass sich die junge und dynamische Kathrin Bischofberger für das Präsidium des Vereins zur Verfügung stellte. Im zweiten Teil des Abends informierte unser Kurator Hanspeter Paoli über die Ausstellung Otto Meyer-Amden, die vom 14. Juli bis 4. November dauert. Otto Meyer wohnte von 1912 bis 1928 im Fahren in Amden und schuf hier sein Hauptwerk. Anschliessend arbeitete er bis 1931 als Lehrer in der Kunstgewerbeschule Zürich. In einem Kurzvortrag referierte Anne Käthi Keller über die Schülerarbeiten von O.M.A, die sie tief berührt haben. Sie zeigte verschiedene Schülerzeichnungen aus dem Unterricht im „Gegenstand-zeichnen“ von Otto Meyer-Amden an der Kunstgewerbeschule Zürich. Alte Ammler Stiche im Café Post ab 1. FebruarKultur Amden stellte Kopien von antiken Stichen, Lithografien und Aquatinta im Café Post aus. Die historischen Aufnahmen vom Weg nach Amden oder des Dorfes sind wahre Schätze. Die originalen Werke stammen aus dem siebzehnten, achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert.
Jazzkonzert Hotel Rössli: 10 Jahre Happy Lakers am 28. DezemberDie Idee einer Jazzband wurde wie die Ammler Ziitig bei der Veranstaltung: „Zukunft von Amden“ von 1999 geboren. Im Dezember 2001 fand der erste Auftritt im Rössli statt. Der Abend 10 Jahre später war für die Musiker und Gäste ein sehr schönes Erlebnis.
Die Sängerin Theres hatte sogar Tränen in den Augen, da so viele Freunde und Bekannte mitfeierten. Lessung „Stein auf Stein“ am 4. NovemberDoris Leutwyler-Ruffner, Sylvia Fetzer-Ruffner und This Fetzer lesen über das bewegte
Leben ihres «Urnenis». Aus den Tagebuchaufzeichnungen von Johann Peter Enderlin (1844-1925) ist ein spannendes, zeitgeschichtliches Dokument entstanden. Enderlin baute mit seinen Leuten die erste Strasse nach Amden. Sie wurde im September 1882 eröffnet. Der schwierige Strassenbau konnte ohne Verluste erstellt werden. Ein Arbeiter verunglückte zwar tödlich, allerdings beim Klettern in seiner Freizeit am Mattstock. Ein Gemeinderat marschierte in der Nacht trotz Verbot nach Weesen und stürzte ab. Es gab schon Unfälle. Ein Arbeiter verlor 2 Finger. Er verband seine lädierte Hand und arbeitete weiter !!! Das waren noch Männer … Enderlin machte sich mehrmals über die Jungen lustig, die viel zu „weich und verwöhnt“ seien - und was sagen wir über unsere Jungen ?? |
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August 2026
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