Herbstmarkt am 8. OktoberWie war es doch super im 2010 mit vielen Einheimischen und Touristen. Das Risotto von Wisi war im Nu in den Bäuchen. Der Flohmarkt bei schönstem Wetter zog die Leute an. 2011 musste der Flohmarkt im Löwen abgehalten werden. Gewinn Fr. 86.-
Bravo Erika! Amden persönlich – Haus am Fallenbach - 3. SeptemberDer Verein Kultur Amden organisierte am 3. September ein Treffen in diesem stattlichen Haus, das wie ein Thron auf dem Hügel oberhalb der reformierten Kirche steht. Die Sicht auf Amden, den Walensee und die Berge ist einmalig. Nahezu 20 interessierte Leute bestaunten das grosse, renovierte Haus mit dem gepflegten Garten. Wir wurden herzlich empfangen durch HeidiMaria Stauber und Reinhard Nesper, die uns mit einem reich gedeckten Tisch und einer grossen Auswahl von Getränken verwöhnten.
Ihr grosses Haus, das sie gemeinsam pflegen, möchten sie öffnen für Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte, Film- und Leseabende. Auch Seminare mit dem Fokus Meditation, Psychotherapie, Trommeln, Gesang, Stein/Holzarbeiten sind vorgesehen, zum Teil bereits durchgeführt. Wisi Thoma erzählte Details über die Geschichte dieses Gebäudes. Das Haus wurde etwa 1928 von Herrn Guhl aus dem Berner Oberland erbaut und diente als Kinderheim für 25 Kinder. Hinter diesem Haus fand die erste Skischule von Amden statt. Herr Guhl war auch dessen erster Präsident. Später beherbergte das Haus Drogenabhängige. Nach weiteren Wechseln des Besitzers übernahmen Reinhard Nesper und HeidiMaria Stauber 1998 dieses Haus. Es war ein interessanter Nachmittag mit vielen Gesprächen. Nochmals besten Dank für die Gastfreundschaft und für die Bereitschaft, das Haus zu öffnen für Menschen und Kultur. Schloss Spiez: Adolf Hölzl und seine Schweizer Schüler am 7. AugustDie sieben grossen Schweizer Maler des 20. Jahrhunderts: Otto Meyer-Amden, Hans Brühlmann, Martha Cunz, Camille Graeser, Johannes Iten, Louis Moilliet, Alfred Heinrich Pellegrini sind miteinander verbunden durch den Maler Adolf Hölzel (1853-1934), bei dem sie in Dachau und an der Kunstakademie in Stuttgart vor und während des 1. Weltkrieg studiert und gearbeitet haben.
Die Führung durch Frau Gabriele Moshammer, Kunsthistorikerin war sehr gut !! Kunstmuseum Chur: Alberto Giacometti – neu gesehen am 25. JuniDie Ausstellung zeigte unveröffentlichte Fotos und Zeichnungen.
Erika Schärer als Historikerin und Führerin für die 14 Ammler war ausgezeichnet. Film: Alberto Giacometti – Augen am Horizont am 16. JuniDer Film über den berühmten Schweizer Künstler ist wirklich speziell und einmalig, wie auch das Lebenswerk von Giacometti. Es ist unvergesslich, wenn man dem Künstler bei der bei der Schöpfung seiner Figuren zuschauen kann. Da wird geknetet und verändert und betrachtet …
Historische Frühlingswanderung von Mühlehorn nach Weesen am 10. AprilBei wunderschönem Wetter wanderten etwa 20 Ammler auf dem alten Weg von Mühlehorn nach Weesen. Wunderschöne Blicke auf die Ammler Mulde. Die fast senkrechten Felsen neben dem Wanderweg waren sehr eindrücklich, besonders da man noch einige waghalsige Kletterer entdeckte. Sehr eindrücklich waren die Hochwassermarken am Felsen vor 1811, d.h. vor der Linth Sanierung.
5. Mitgliederversammlung 2011Nach den Traktanden Begrüssung, Wahl von 2 Stimmenzählern, Protokoll, Jahresbeiträge liess der Archivar Hannes Bühler die Anlässe von 2010 mit einer Power Point Präsentation nochmals aufleben. Die Anlässe waren auch dieses Jahr ein Erfolg mit interessanten und abwechslungs-reichen Anlässen. Gefeiert wurden das 100. Mitglied, Frau Kathrin Bischofberger und auch unsere neue website, die Frau Ida Büche unentgeltlich erstellte (super, danke !!).
Anschliessend orientierte Hanspeter Paoli über das das grosse Projekt „Otto Meyer-Amden 2012“. Er zeigte erste Ausschnitte über den Film über OMA. Die Finanzen stellen bei solchen Projekten stets ein grosses Problem dar. Spontan sammelte Frau Rosemarie Nüssli Geld, wobei ein recht grosser Betrag zusammenkam. Silvester ApéroOtto Meyer folgte 1912 der Einladung des Schweizer Malerfreundes Hermann Huber nach Amden Hier bildet sich kurzfristig eine Art Künstlerkolonie mit Willi Baumeister und anderen jungen Künstlern. Doch schon bald blieb er alleine zurück und harrte bis 1928 in bescheidenen ländlichen Verhältnissen aus. Sein Haus im Fahren steht noch, wurde aber umgebaut und kann nicht besucht werden. Hanspeter als Projektleiter der OMA Ausstellung 2012 stellte das Konzept vor. Auch ehrte uns die Anwesenheit von Herrn Peter Beck, der den Film über Otto Meyer-Amden drehen wird.
Amden persönlich – Frau Dr. Elisabeth SulserEs war ein interessanter Nachmittag, der bei den 70 Besuchern gut angekommen ist. Das Giebelzimmer im Kurhaus Bergruh war voll besetzt.
Am Anfang überraschte Thomas Angehrn unsere „Doktori“ und die Gäste mit folgenden 3 Gegenständen: - Mit dem alten Doktorköfferli, mit dem sie bei den vielen Hausbesuchen in Amden unterwegs war. - Mit einem „Rölli“ (Fasnachtsutensilie) aus der March für die alte „Märchlerin“. Früher war sie an der Fasnacht in Amden damit unterwegs. - Je 100 gr. vom milden und rezenten Tilsiter, ihrem Lieblingskäse. Elisabeth Sulser ist in Tilsit (Ostpreussen) geboren. Beim einstündigen, unterhaltsamen Gespräch ging es um folgende Themen: Auswanderung ihres Grossvaters von der March nach Ostpreussen; Aufbau eines grossen Molkereibetriebes durch Grossvater und Vater; Zerstörung und Wiederaufbau des Betriebes im 1. Weltkrig; Geschichte von Ostpreussen; Kindheit, Jugend- und Studienzeit von Elisabeth Ebnöther; Wie lebte man als Auslandschweizer im 2. Weltkrieg in Ostpreussen; Familie am Kriegsende alles verloren; Flucht zu Fuss und im Treckwagen in die Nähe von Hamburg; Rückreise im Konvoi in die Schweiz – Basel – Quarantäne in Genf – Luzern – Toggenburg; Erfüllung Kindertraum mit Landpraxis in Weesen und Amden im Konsum, Grossgaden und Ruestel; Hausmitteli vom „Munggäöl“ bis zur berühmten „grünen Salbe“, welche primär der Tierarzt verordnete; Hausbesuche ohne Strassen im tiefen Schnee; Unterschiede zwischen Patienten von Weesen und Amden – Keine; Bekanntschaft mit den alten Herren der russischen Garde (KK = kaiserlich königlich, Handkuss) im Flüchtlingsheim Pelikan-Weesen; 1991 – nach dem Zerfall der Sowjetunion - erster Besuch in der alten Heimat Ostpreussen; Die „Doktori“ an der Ammler-Fasnacht und beim Chlausen mit dem Kapuzenmantel von Pfarrer Dürr. Zum Abschluss las die „Sulseri“ 3 Geschichten aus ihren Büchlein, welche zum Schmunzeln verleiteten. Anschliessend gemütlicher Ausklang in der Cafeteria Kurhaus Bergruh. Ausflug in den Weinrebenpark von Bruno Weber am 17. OktoberEs war kalt und regnerisch und eher ungemütlich, um einen Park zu besuchen. Trotzdem fanden etwa 12 Ammler den Weg nach Dietikon. Nelly Hruba führte uns durch den tollen Park von Bruno Weber; erzählte uns den Werdegang des Parks und zeigte uns viele interessante Details.
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August 2026
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